Gemeinsam gegen kindliche Hirntumore

Kindliche Hirntumore sind die häufigste Todesursache von Kindern in Deutschland[1]. Besonders schlimm ist das diffuse intrinsische Ponsgliom (DIPG). Hierfür gibt es bisher weder eine Heilung noch eine lebensverlängernde Behandlung. 90% der betroffenen Kinder versterben innerhalb der ersten 18 Monate nach Diagnosestellung.

Auch die kleine Lina hat den Kampf gegen den Tumor verloren. Das Mädchen starb im Alter von nur 7 Jahren. Gemeinsam mit Linas Eltern nehmen die Care-for-Rare Foundation und die Stiftung für innovative Medizin den Kampf gegen das Ponsgliom auf: Ein neues Forschungsprojekt am Dr. von Haunerschen Kinderspital in München bringt Hoffnung. Hier wird eine Technologie entwickelt, die die Therapiefindung für kindliche Gehirntumore wesentlich beschleunigen könnte. Bisher ist es schwierig vorherzusagen, welche Medikamente die so genannte Blut-Hirn-Schranke (BHS) überwinden und damit ins Gehirn vordringen können. Der neue Ansatz beginnt mit einem lebensechten Modell der BHS. Mit diesem wird im Labor getestet, welche Wirkstoffe die BHS überwinden. Mit den so identifizierten Substanzen können Gehirntumore wirksamer und gezielter bekämpft werden.

Obwohl Hirntumore in Deutschland die häufigste Todesursache im Kindesalter darstellen, zählen viele Arten der kindlichen Hirntumore zu den seltenen Erkrankungen. Es handelt sich um Krankheiten, für deren Erforschung es seitens des Staates oder der Pharmaindustrie kaum Fördermittel gibt. Daher hat die Care-for-Rare Foundation gemeinsam mit der Stiftung für innovative Medizin eine Spendenkampagne ins Leben gerufen, durch die das Forschungsprojekt vorangetrieben werden soll.

Die Kampagne und das daraus finanzierte Forschungsprojekt sollen den betroffenen Kindern und ihren Familien endlich Hoffnung auf wirksame Therapieoptionen geben.

Bitte unterstützen Sie die Erforschung des Ponsglioms – herzlichen Dank!